Föderation klassenkämferischer Organisationen gegründet!

Mitte April sind wir als Organisationen mit verschiedenen Arbeitsschwerpunkten in der Arbeiter:innenklasse zusammengekommen, um unserer Kräfte zu vereinen und unsere bisherige Zusammenarbeit durch die Gründung einer gemeinsamen Föderation auf eine neue qualitative und quantitative Ebene zu heben.

Mitte April sind wir als Organisationen mit verschiedenen Arbeitsschwerpunkten in der Arbeiter:innenklasse zusammengekommen, um unserer Kräfte zu vereinen und unsere bisherige Zusammenarbeit durch die Gründung einer gemeinsamen Föderation auf eine neue qualitative und quantitative Ebene zu heben.

Die politischen und ökonomischen Entwicklungen in Deutschland, Europa und der Welt drängen schon seit langem darauf, dass mit aller Kraft am Wiederaufbau einer starken und vereinten klassenkämpferischen Arbeiter:innenbewegung gearbeitet wird.

Die Explosion der Widersprüche, zwischen den verschiedenen imperialistischen Lagern in der Ukraine, ist dabei nur der letzte und offensichtliche Schritt hin zu deutlich stärkeren Auseinandersetzungen auf Weltebene.

Die Folgen dieses Krieges, ebenso wie der Corona-Pandemie, werden weltweit auf den Rücken der Arbeiter:innenklasse ausgetragen. Die seit Monaten anhaltenden Preissteigerungen erklettern bei immer mehr Waren seit Jahrzehnten ungekannte Höhen und führen international wie auch in Deutschland zu einer gigantischen Umverteilung von unten nach oben. Parallel häuft sich der Reichtum bei den Besitzer:innen großer Firmen und Monopole ins Unermessliche an.

Mit der Gründung der Föderation klassenkämpferischer Organisationen wollen wir einen Beitrag leisten, die Zersplitterung und Unorganisiertheit unserer Klasse zu überwinden und einen Schritt hin zum Wiederaufbau einer vereinten klassenkämpferischen Arbeiter:innenbewegung in Deutschland gehen. Ziel einer solchen Bewegung war, ist und bleibt der Sozialismus.

Die sich zuspitzenden Klassenwidersprüche und die Angriffe der Herrschenden auf unsere Rechte und Interessen verlangen von uns schon lange eine geschlossene und kämpferische Antwort. Gemeinsam wollen wir den Kampf für eine Zukunft in der wir die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen überwunden haben, in der Kriege, Patriarchat, Rassismus und jede Form der Spaltung und Diskriminierung der Vergangenheit angehören qualitativ und quantitativ weiterentwickeln.

Die Gründung unserer Föderation soll auch ein Zeichen und Aufruf an die politische Widerstandsbewegung und Revolutionär:innen sein, den Kampf um eine vereinte und bundesweit organisierte klassenkämpferische Arbeiter:innenbewegung zu stärken und als konkrete Aufgabe anzugehen.

In den vergangenen Jahren haben wir immer wieder gesehen, wie aus der Arbeiter:innenklasse und den kleinbürgerlichen Schichten spontane soziale Protestbewegungen entstanden sind, die sich weitgehend jenseits des typischen Milieus der politischen Widerstandsbewegung bewegten. Diese Bewegungen haben dabei oftmals dringende Bedürfnisse und Interessen unserer Klasse und kleiner Gewerbetreibender ausgedrückt, waren jedoch meist ohne klare politische Führung. Es wird unsere Aufgabe sein, in solchen Bewegungen zu arbeiten und auf diese einzuwirken.

Unsere Arbeit in der Arbeiter:innenklasse, in den Betrieben, Unis, Schulen, den Vierteln und Häusern wollen und müssen wir systematisch weiterentwickeln. Unsere Aufgabe wird es in der kommenden Zeit sein, dadurch unsere Verankerung in den verschiedenen Teilen der Arbeiter:innenklasse in Deutschland zu vertiefen und auszuweiten.

Die Notwendigkeit des organisierten Kampfes gegen das kapitalistische System und für eine Zukunft ohne Ausbeutung und Unterdrückung bildet die Grundlage unseres gemeinsamen Kampfes. Wir rufen alle Arbeiter:innen, Frauen, Jugendlichen, Rentner:innen dazu auf, sich unserem Kampf anzuschließen und gemeinsam eine Zukunft nach unseren Interessen aufzubauen.

Hier zu unserem Selbstverständnis:

https://fko.uber.space/ueber-uns-2/#selbstverstaendnis

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert